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Evakuierungskonzept

Das Evakuierungskonzept ist ein Sondernachweisverfahren, welches die Evakuierbarkeit eines Gebäudes nachweisen soll. Vor allem bei denkmalgeschützten Altbauten können Türen, die als Notausgang dienen, nicht in beliebiger Anzahl in die Fassade eingebaut werden, d. h. es werden z. B. die Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung nicht eingehalten. Mit Evakuierungskonzepten wird nun ein Nachweis erbracht (falls dieser möglich ist), der belegt, dass die vorhandene Situation trotz Abweichung von den Vorschriften als genehmigungswürdig anzusehen ist. Solche Nachweise bzw. Evakuierungskonzepte werden zum Einen mit Hilfe von Computersimulationsprogrammen durchgeführt, andererseits werden auch klassische "Handrechenverfahren" wie z. B. das Verfahren nach Predtetschenski und Milinski angewendet. Dadurch wird der Nachweis auf eine breitere Basis gestellt, so dass dadurch leichter Aussagen getroffen werden können.

 

(C) CAD-Zeichenbüro Burghardt Rogsch, Kirrweilerer Str. 27, 67435 Neustadt/Weinstraße

Letzte Aktualisierung: 03. Juli 2006, Bereich: neue Internetseiten